Auckland
Heute früh hatten wir mal wieder ein deutsches Pärchen, aus Berlin, als Frühstücksunterhaltung. Die Beiden haben ihren Urlaub auch schon fast hinter sich und es gab einiges zum Erzählen. Somit ergab es sich, das wir die Fähre nach Auckland Innenstadt um 10:45 Uhr nahmen, zum Fährhafen Devonport hatten wir nur 15 Minuten zu Fuß. In der City angekommen verschafften wir uns kurz Überblick, soweit das in dieser großen Stadt möglich ist und entschieden uns eine kleine Rundfahrt mit dem Linkbus zu unternehmen. Dieser fährt einen, egal wohin man möchte, für 1,60 Dollar an alle Haltestellen seiner Rundtour. Somit blieben wir sitzen bis wir einmal herum waren. Die Tour dauerte eine Stunde und wir konnten sehen, dass außerhalb des Geschäfts- und Bankenviertels sich Auckland einen netten Charakter erhalten konnte, der so gar nicht zu einer 1,5 Mio. Stadt passte. Alles besteht aus kleinen Stadtvierteln mit 1-3 stöckigen Häusern, die sehr oft aus den Anfängen des 20 Jahrhunderts stammen und wiederum einen kleinen Ortskern haben. Als die Runde beendet war widmeten wir unsere ganze Aufmerksamkeit dem höchsten Gebäude Neuseelands, dem Sky Tower mit seinen 328 Metern. Hinauf wurden wir nahezu katapultiert und standen in 40 Sekunden auf der Aussichtsplattform. Die Sicht war gigantisch, wir konnten uns gar nicht satt sehen und investierten doch eine ganze Menge Zeit. Sehr schön konnte man auch erkennen wie Auckland von der Ost- bis zur Westküste reicht und der Blick über die Hochhäuser in den Hafen war auch sehr beeindruckend. Zum Schluss sprang sogar so ein verrückter Touri noch vom Turm und wir konnten es aus erster Reihe anschauen, was für ein Adrenalinkick. Mich hätte es irgendwie schon auch gejuckt, aber hatte dann doch die Hosen zu voll um mir das anzutun J. Unten angekommen plagte uns der Hunger ein wenig und wir machten uns auf die Suche nach einer passenden Sandwichbude auf dem Weg noch kurz bei Starbucks rein und mit den ganzen Utensilien in den Victoria Park. Dort taten wir es den ganzen Studenten gleich, nahmen auf der riesigen Wiese platz und genossen unser Picknick. Anschließend schmissen wir uns wieder ins Gewühle, durchforsteten Läden und erkundeten die interessanten Gebäude der Stadt. Die Zeit verging wie im Flug und ehe wir uns versahen schlossen bereits wieder die ersten Geschäfte. Also machten wir uns auf den Weg zum Hafenviertel, um uns dort umzusehen. Dort stand ein tolles altes Segelschiff, waren jede Menge toller Restaurants und wir entdeckten die Neuseeländischen Segelboote für den America´s Cup, das schnellste Segelbootrennen der Welt. Die Sonne machte sich auf den Weg unterzugehen und das Flair im Hafenviertel nahm noch deutlich zu, toll, wir konnten uns irgendwie gar nicht richtig losreisen. Um 20:00 Uhr nahmen wir dann die Fähre zurück nach Devonport und suchten dort ein kleines italienisches Restaurant namens „Portofino“ auf. Wir genossen den lauen Abend und machten uns dann, mit schweren Beinen und ziemlich geschafft und müde auf den Weg in unsere Unterkunft.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Februar 2011 um 21:18 Uhr




