16 Tag - Samstag 08.03.08 Wellington

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Wellington

Für heute nach dem Frühstück haben wir uns eine Stadtbesichtigung der Hauptstadt vorgenommen. Wellington ist zwar kleiner wie Christchurch, nach dem gestrigen Großstadtschock für uns Landeier aus dem Süden J , haben wir lieber den Zug in die Stadt genommen. Die Verbindungen sind ganz gut und wir brauchten keine Angst haben, dass unser Auto wieder in irgendeiner Garage eingesperrt wird. Um 10 Uhr saßen wir dann im Zug und eine halbe Stunde später waren wir am Bahnhof. Von dort begann dann auch unser Rundgang. An der Universität vorbei zu den Parlamentgebäuden, das der Form eines Bienenstocks nachempfunden ist. Die alten Zusatzgebäude ergeben einen interessanten Kontrast zu der modernen Bauweise. Die alte St. Paulskirche, aus Holz ist auch nicht weit weg, wie übrigens alles sehr nah beieinander liegt. Interessant finde ich auch, wie das Parlamentsgebäude, scheinbar fast mitten im Grünen zu stehen scheint. Keine zwei Gehminuten entfernt stehen noch Holzhäuser und in der anderen Richtung findet man sich in einer modernen Supermetropole. Moderne, architektonisch anspruchsvollen Hochhäuser wurden mit alten, ehrwürdigen Gebäuden aus den Anfängen des zwanzigsten Jahrhunderts kombiniert. Ein Kontrast der fesselt und ein Charme, dem wir uns nicht mehr entziehen konnten, eine Stadt in die man sich verlieben kann. Anfangs durch die Geschäftsstrassen mit chicen Läden schlendernd, unterwegs bei Starbucks einen Cafe eingesammelt, hätten wir fast den Eingang zum Cable Car verpasst, einer der Attraktionen in Wellington. Damit sind wir in den Botanischen Garten über der Stadt gefahren und haben dort einen gemütlichen Rundgang gemacht. Wir haben es den Wellingtonern gleich getan und es uns auf dem Rasen gemütlich gemacht. Mit einem Eis, bei herrlichem Sonnenschein, tat ein wenig relaxen ziemlich gut. Anschließend sind wir wieder nach unten gefahren und haben uns wieder in den Stadtrummel geworfen. Weiter vorbei an unzähligen Geschäften, Museen und Cafes (übrigens mehr Cafes pro Kopf wie in New York) sind wir dann nach einem kleinen Schlenker beim Embassy Kino angekommen. Es hat ein herrliches Flair und ähnelt eher einem Theater oder Konzertsaal als einem Kino, kein Wunder das es Peter Jackson für die Uraufführung von „Die Rückkehr des Königs" ausgewählt hat. Um das Kino herum gibt es jede Menge Restaurants und Bars, dort haben wir auch gleich das Internetcafe aufgesucht, um den neuesten Bericht hoch zu laden. Anschließend sind wir Richtung Civic Square, einem schönen modernen Platz nahe des Hafens, um dort noch unsere Runde zu drehen. Nun machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Restaurant für unser Dinner und da wir heute schon einmal an dem Schottischen Restaurant/Bar Molly Malones vorbeigekommen sind haben wir uns für dieses entschieden. Eine ausgezeichnete Wahl wie sich herausstellte, und das Bier war auch lecker J . Dann hieß es schnell zum Bahnhof, da unser Zug um 20:00 Uhr wieder nach Plimmerton zurückfuhr. Als wir in unserem Apartment ankamen war es schon wieder dunkel und wir hauten uns zufrieden mit einem Gläschen Wein auf`s Sofa.

Bilder des Tages

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Februar 2011 um 20:56 Uhr

 
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