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Durch den Kauri Wald zur Bay of Island Wir bekamen unser Frühstück in unser Apartment gebracht und konnten uns um kurz nach 9 Uhr schon auf den Weg machen. Heute hatten wir die längste unserer Fahrten vor uns. Wir fuhren die Küstenstrasse des Westens entland und kamen in die Region, in der noch die meisten der Urbäume Neuseelands stehen. Der Kauri ist ein langsam wachsender Baum, der falls er nicht vorher abgeholzt wird, bis zu 2000 Jahre alt werden kann. Wir haben die beiden ältesten Baume besucht. Der „Te Matua Ngahere“, auch der Vater des Waldes genannt, ist mit seinem Stammdurchmesser von über 5 Metern und einem Alter von ca. 2000 Jahren der wohl älteste Kauribaum. Leider sieht man Ihm sein Alter schon an und wir können von Glück reden, dass wir ihn noch sehen konnten. Wer weiß, vielleicht ist er bei unserem nächsten Besuch nur noch eine Legende. Ihm steht nur, der nach dem Waldgott der Mauri benannte, „Te Mahuta“ in seiner Bekanntheit entgegen. Ist ja nicht schwer, wenn er nur ca. 3 Minuten von der Straße entfernt steht und momentan der höchste seiner Sorte ist. Er misst 51 Meter Höhe, das ist schon beeindruckend, wenn man vor solchen Bäumen steht und weiß wie alt der ist. Leider sind diese Bäume früher und teilweise heute noch ein beliebtes Baumaterial und der Waipoua und Trounson Forest sind zwischenzeitlich auch zu Naturschutzgebieten ausgerufen worden. Was uns auch sehr beeindruckt hatte war der kurze Spaziergang durch die beiden Wälder, die sehr unterschiedlich waren. Der Trounson war sehr dicht und undurchlässig, wir konnten die Kauri nur zum Teil sehen und im Waipoua standen die „keinen“ und „großen“ ziemlich frei und wir konnten das Ausmaß der Bäume erst richtig bestaunen. So, da es schon kurz vor 16 Uhr war mussten wir uns sputen, denn unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte war noch ein gutes Stück entfernt. Oli fuhr wie immer die kurvigen Strassen souverän, mir wurde heute auch nicht schlecht J und wir waren um 17.45 Uhr an dem Fährplatz in Opua. Hier mussten wir nur einige Minuten auf unsere Fähre warten und rucki zucki waren wir auf Ihr und auf dem Weg auf die andere Seite der Bucht. Drüben angekommen war es dann nur noch eine kurze Fahrt und wir waren bei unserer Unterkunft, in den Brisa Cottage angekommen. Peter zeigte uns noch unser kleines aber auch wieder sehr feines eigenes Cottage, gab uns noch Tipps fürs Abendessen und sagte uns, wann heute die Sonne untergeht und es bestimmt ein sehr schöner Sonnenuntergang werden wird. Also nichts wie los, denn es war nur noch knapp eine Stunde bis die Sonne gehen würde und wir wollen es auf keinen Fall verpassen. Leider waren die Lokale an der Hafenstrasse alle ausgebucht, nun ja kein Wunder es ist Samstag und da ein Lokal schon komplett ausgebucht war, denn dort war eine Hochzeitsgesellschaft, drängten sich die Gäste auf die restlichen drei Lokale mit Meerblick. Um in einem dieser Restaurants einen Platz zu bekommen hätten wir dann besser vorbestellen sollen. So genossen wir den Sonnenuntergang auf einer Bank und gingen danach zum Tailänder zum Essen. Es war sehr lecker und wir wurden auch gut satt. Jetzt genießen wir noch ein kühles Bier auf der Terrasse und werden noch schauen, was wir morgen alles anstellen können. Bilder des Tages
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