Startseite arrow Reisebericht Neuseeland 2008 arrow 22 Tag - Freitag 14.03.08 Matakana Coast
22 Tag - Freitag 14.03.08 Matakana Coast PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Oliver   
Freitag, 14. März 2008

Matakana Coast

Als wir heute Morgen aufwachten war noch alles ziemlich bewölkt. Delphine hatten sich heute auch nicht in die Bucht getraut und somit sind wir zum Aussichtsfrühstück gegangen. Dazu gesellten sich noch ein Pärchen aus Frankfurt und die uns schon bekannten Liechtensteiner, die wir wieder getroffen hatten. Somit hatten wir ein rein deutschsprachiges Frühstück, welches sich dann auch ein wenig in die Länge zog. Das Wetter hatte sich nun auch gebessert und die Sonne kam heraus. Wir schafften es dann gegen 10:00 Uhr auf die Straße zu kommen. Nun hieß es erst einmal von der Halbinsel runterzukommen, eine reichlich zeitaufwendige Angelegenheit, da alles sehr kurvig ist. Birgitt hat es heute auch nicht so wie sonst gut vertragen, die Landschaft war aber herrlich. Es war alles schön bewachsen und hügelig und wurde später von einer schmalen Küstenstraße abgelöst. Kurz vor zwölf hielten wir in Thames an und wollten eine kleine Runde drehen. Zuerst ins Internetcafe, dies funktionierte allerdings bescheiden, da keinerlei Rechte freigegeben waren und wir hatten Mühe den Bericht einzustellen. Als wir wieder ins freie traten regnete es, also rein ins Auto und Richtung Aukland. Wir nahmen die Küstenstraße, da uns Bill diese beim Frühstück noch empfohlen hatte. Diese wäre zwar kurviger und länger, aber dafür ist nichts los, und so war es dann auch. Es ging erst an der Küste entlang und wurde dann ein schönes landwirtschaftlich genutztes Gebiet. Irgendwann kommt man allerdings nicht mehr umher doch auf den Motorway (Autobahn) zu fahren. Der Verkehr nahm schlagartig zu und wir näherten uns Aukland. Stockender Verkehr und ein wahnsinniges Durcheinander, mir wird schon ganz anders wenn wir wieder nach Aukland zurück müssen. Dieses ganze Getümmel erstreckt sich ca. 25 km und ist dann schlagartig vorbei und wir fahren wieder durch dicht bewaldetes Gebiet. Das Wetter ist nun richtig schön und es hat bis zu 26 Grad, wir wollen unseren Weg so schnell wie möglich hinter uns bringen, vielleicht können wir dann das Wetter noch ein wenig ausnutzen. In Matakana angenommen, haben wir erst einmal unsere Unterkunft für die Nacht gesucht. Ein kleines Cottage, als Anbau an das Haupthaus inmitten der dicht bewachsenen Hügel. Rund um uns herum gibt es jede Menge Weinberge, Obstplantagen und sogar Bananen in unsrem Garten. Birdget, die Besitzerin, zeigte uns unsere Räumlichkeiten, sehr großzügig das ganze, und empfahl uns an den Omaha Beach zu fahren um das Wetter noch auszunutzen. Wir tranken noch schnell einen Kaffee und machten uns auf den Weg. In Omaha angekommen war alles etwas planlos, da hier jede Menge unbewohnte Luxusvillen stehen aber von einem Beach ist nichts mehr angeschrieben. Beim zweiten Versuch einfach das Auto abzustellen und zwischen den Häusern einen Weg zum Meer zu finden haben wir es geschafft. Was für ein Strand, riesig groß und nahezu menschenleer und ich habe mich sofort in die Fluten gestürzt. Die Abkühlung tat richtig gut und als ich mich abgetrocknet hatte kamen plötzlich ganz dunkle Wolken daher, wir hatten es nicht einmal zurück zum Auto geschafft bis es herunterprasselte. Wenn wir nicht mehr zum Beach gefahren wären hatte mich das bestimmt geärgert, aber so war es nun OK. Bis wir wieder im Haus waren war alles schon wieder vorbei und der blaue Himmel zeigte sich wieder. Gegen sieben waren wir dann in die Sportsbar nach Matakana gefahren um zu Essen, der Laden hieß „Pelican Tavern“ und war proppevoll. Auf dem Weg vom Auto zum Restaurant hielt ein Wohnmobil und fragte uns nach dem Weg, tja, drei Wochen hier und wir sehen schon aus wie Einheimische, das gefällt mir, weiterhelfen konnten wir ihm aber leider nicht. Das Essen war prima, Birgitt hatte Lasagne und ich hatte mir eine Schüssel Grünlippenmuscheln bestellt. Als wir wieder zurück waren setzten wir uns noch bei lauen 23 Grad auf die Veranda, lauschten dem Grillengezirbe und genehmigten uns ein „Speight´s, the pride of the South“, dem besten Bier Neuseelands, von dem wir immer ein Sixpack im Auto mitführen J

Bilder des Tages

 
< Zurück   Weiter >