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21 Tag - Donnerstag 13.03.08 Coromandel Peninsula PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Birgitt   
Donnerstag, 13. März 2008
 

Hahei und Whitianga

Heute war schon um 6.30 Uhr die Nacht zu Ende, denn wir mussten gegen 7.45 Uhr schon los. Wir wurden um 8.15 Uhr an der Fährstation zu unseren heutigen Halbtagesausflug abgeholt . Da wir so viel Spaß beim Kajakfahren hatten, konnten wir heute gleich noch mal üben. Wir haben eine Tour vom Hahei Beach zum bekannten Cathedral Cove und wieder zurück. Für diese Tour waren 3 – 3 ½ Stunden angesetzt. Nach einer Kurzen Einweisung, wie wir mit einem Zweierkajak am besten umgehen, bekamen wir unseren Spritzschutz und die Schwimmweste und dann ging es auch schon los. Oli, der der „Boss“ war saß am Steuerruder und musste somit nur meinen Richtungsangaben und meinem Ruderrhythmus einhalten. Wir paddelten los, es ging richtig einfach, denn wir mussten lediglich locker rudern und kamen sehr gut voran. Oli hatte anfangs noch ein paar kleine Probleme mit dem Steuer, aber auch das legte sich nach einigen Richtungsänderungen. Wir cruisten zur Motueka Insel, die wir umrundeten (mit Hohlendurchfahrt), danach nahmen wir Kurs auf den Cathedral Cove, ein einzelner Felsen, der wie eine Kathedrale in der Bucht steht und ein sehr beliebtes und gern fotografiertes Motiv ist. Dort hatten wir unsere Pause, um natürlich auch ein paar Fotos zu schießen – ein glück, dass wir unsere kleine Ixus mitgenommen haben, denn sonst gäbe es kein einziges Bild. In der Bucht angekommen wurde unsere Kaffeebestellung für unser spezielles Beachcafe aufgenommen. Eine viertelstunde später dampfte der Kaffe auch schon am Strand, denn unser Guid Maiky hatte in unseren Kayaks die Zutaten eingelagert und kurzerhand am Strand unser kleines privates Cafe eröffnet, der Cappuccino schmeckte ausgezeichnet und die Kekse erst recht. Nach dieser Stärkung ging es dann an den Rückweg. Wir paddelten wieder Richtung Hahei Beach und machten noch schnell einen Ausflug in den Beach of Lovers, eine kleine Bucht, bzw. Höhle mit einem Sandstrend, die bei Ebbe sogar begehbar ist. Dreimal dürft Ihr raten warum diese Höhle die Liebesbucht genannt wird! Wir waren gegen 12.45 wieder zurück am Strand, dort war dann auch unser Shuttle, das uns wieder zurück zur Fährstation brachte. Nach so viel körperlichen Anstrengung hatten wir doch ein bisschen Hunger und wir machten in einem kleine Take Away Cafe halt und holten uns einen Burger, mit dem wir dann an den Strand gingen. Wir waren sehr verblüfft, als wir an diesen Strand waren, denn bisher waren wir Sand oder Felsen gewohnt. Hier hatten wir ein Sand – Muschel – Gemisch vorgefunden. Ich musste mich schon ganz schön zurückhalten, um nicht alle schönen Muscheln mitzunehmen, die so herumlagen und zusammengetreten werden. Ein paar Exemplare landeten dann aber doch in der Tasche. Nach unserem leckeren Mittagessen machten wir uns auf dem Weg zum Hot Water Beach. Dieser Abschnitt des Strandes weißt ein Phänomen auf, das nur bei Ebbe zu erleben ist. Mit einem Spaten, den uns Bill heute morgen noch schnell ins Auto geworfen hatte, bewaffnet machten wir uns auf. Es heißt, dass wenn man an einer bestimmten Stelle am Strand ein Loch in den Sand buddelt, dann heißes Wasser einfließt. Wir konnten es ja nicht wirklich glauben. Wir buddelten also auch ein Loch und tatsächlich das Wasser, das kam war wirklich warm und wurde dann immer heißer. Oli kam schon bei der Schaufelei ins Schwitzen und dann saßen wir gemütlich in einem kleinen superwarmen Pool am Meer und ließen uns kochen. Am Schluss war das Wasser dann so Heiß, dass wir gar nicht mehr hinein gehen konnten. Es war auch witzig anzuschauen, wie immer mehr Leute kamen und immer mehr kleine Becken entstanden. Nach einer kalten Dusche am Hot Water Beach fuhren wir dann zum Abendessen nach Whitanga und waren dann schon um 20 Uhr wieder zurück in unserer Unterkunft, denn nun mussten wir das Salz des Tages mit einer richtigen Dusche und Seife los werden. Alles in allem, wieder ein geglückter und super Tag .

Bilder des Tages

 
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