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19 Tag - Dienstag 11.03.08 Rotorua PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Birgitt   
Dienstag, 11. März 2008

Rotorua

Wir habe heute, gegen unsere Gewohnheit, erst um halb neun gefrühstückt, denn unsere Zimmernachbarn sind ebenfalls Deutsche und kommen aus Hannover und wir wollten uns austauchen. Es gab einiges zu erzählen, denn die beiden hatten keinen so guten Start in ihren Urlaub, erst wurde der Flug von Frankfurt gecancelt, da die Fluglotsen streikten, in Neuseeland angekommen war das Gepäck nicht da und zu guter letzt wurde auch noch die Kreditkarte in einem Restaurant verwechselt und ist somit auch weg. Wir waren dann doch froh, dass wir so etwas nicht erleben mussten und gleich unseren Urlaub genießen konnten und nicht erst nach einer Woche. Als wir fertig mit unserem Ratsch waren, ist es schon ziemlich spät gewesen und wir sind dann gegen zwanzig nach zehn erst mal los gekommen. Wir wollten heute das Schauspiel mit den thermischen Gegebenheiten noch erweitern und somit führte uns der Weg direkt nach Te Puia, eine Anlage mit einem Maori Dorf, blubbernden Wasser- und Schlammlöchern, mit den Schwefelwolken aus allen möglichen Öffnungen des Bodens und eines Geysirs. Hier waren wir sehr beschäftigt, denn es gab doch immer wieder Stationen, an denen man über Lautsprecher Informationen zum jeweiligen Platz bekommen konnte, und das sogar in deutscher Sprache. Hier haben wir auch unseren ersten lebenden Kiwi gesehen, aber nach dem dieser Vogel ein nachtaktiver ist und in freier Natur nur selten erspäht werden kann, mussten wir auf ein Kiwi Haus zurückgreifen. Hier ist allerdings fotografieren und filmen strengstens untersagt, also müsst ihr euch ein Bild eines Kiwis in einem Vogelbuch anschauen :-) . Wir verbrachten 4 Stunden mit fürchterlichem Schwefelgeruch in der Nase, kreuz und quer von einer geothermischen Attraktion zur nächsten eilend. Um das ganze Thema dieses Phänomens noch zu vertiefen entschieden wir uns zum Besuch des Polynesian Spa, einem Thermalbad, um dort 3 Stunden in schwefelhaltigen, warmen Wasser zu plantschen. Hier hatten wir die Auswahl zwischen vier unterschiedlich temperierten Pool´s, die alle wunderbar zwischen Felsen in die Landschaft eingebaut waren. Der Blick auf den Rotoruasee und der sehr zuvorkommende Service rundeten das ganze ab, es gab sogar Handtücher. Wir waren dann sehr hungrig und hatten uns gestern schon entschlossen in eine Sportsbar namens Pick and Whistle zu gehen. Das Haus war bis 1969 ein Polizeipräsidium und wurde dann kurzerhand zu einem Restaurant umfunktioniert, als die Polizei ausgezogen war. Diese Bar hat Flair und Ausstrahlung und das Essen war vorzüglich, wir waren danach auch richtig satt. Zur Nachspeise gab es dann auf dem Weg zum Auto noch ein Eis. Da wir heute sehr früh zurück sind, haben wir jetzt noch genügend Zeit unseren Weg für morgen und die Aktivitäten zu planen.

Bilder des Tages

 
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