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12 Tag - Dienstag 04.03.08 Gletscher PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Oliver   
Dienstag, 4. März 2008

Die West Coast zwischen Alpen und Meer

Heute früh ging der Wecker schon sehr zeitig los, wir frühstückten und verließen unser Cottage bei strahlend blauen Himmel gegen 8:30 Uhr. Wir fuhren nach Franz Josef, denn dort hatten wir für heute bei Glacier Helicopters einen  vierzig minütigen Rundflug reserviert. Nach kurzer Einweisung gingen wir zum Landeplatz und da kam auch schon der Helicopter angeflogen. Punkt neun Uhr hoben wir ab in Richtung Franz Josef Gletscher, Mount Cook und zurück über den Fox Gletscher. So etwas hatte ich noch nie gemacht und ich muss zugeben, es war eines der atemberaubendsten Dinge, die ich je gemacht hatte, ein wirklich tolles Gefühl. Auf dem Fox Gletscher hatten wir sogar noch eine Zwischenlandung und wir konnten uns auf den Gletscher begeben. In Franz Josef wieder gelandet machten wir noch eine kleine Runde über das Internetcafe, das in einem alten Omnibus untergebracht war, cool. Erstaunlich war, das hier das bisher schnellste Internet vorzufinden war, obwohl hier mit müh und Not wenige Radiosender und mäßiger Handyempfang sind. Gegen zehn Uhr ging die Reise weiter nach Norden, vorbei an einem hübschen See, immer noch durch den scheinbar unendlichen Regenwald. Wir hatten uns vorgenommen eine kleine Wanderung in der Nähe von Harihari zum One One Hügel zu machen, die Tour sollte ca. zwei Stunden dauern. Anfangs ging es durch eine Regenwald und später in ein sumpfiges Gebiet. Leider zwangen uns die Regenfälle der letzten Tage umzukehren, als der Weg nur noch aus einer Sumpflandschaft bestand, da gab es kein weiterkommen mehr. Somit waren wir nach ca. einer Stunde wieder am Auto und es ging weiter, entlang der Alpen, Richtung Norden. Unterwegs gab es noch eine Riesensandfliege zu bestaunen und die ehemalige Goldgräbersiedlung Ross. Dort hatten wir einen kleinen Rundgang gemacht und eine Nachbildung des größten, in Neuseeland gefundenen, Nugget bestaunt, das Teil ist so groß wie eine ganze Hand und wurde 1909 geschürft. Nun näherten wir uns wieder eher der Küste und wir legten in Hokitika eine Kaffeepause ein, dort gibt es einiges an Produktionsstätten  für den berühmten Jadeschmuck, von der wir eine Besucht haben. Um 17:30 erreichten wir Greymouth, in dem wir heute schon etwas früher zu Abendessen wollten, da es an unserer neuen Unterkunft einen schönen Strand geben sollte. Hier hatten schon alle Geschäfte zu und es war gar nicht so einfach ein Restaurant zu finden, die klappen hier tatsächlich um 17:00 Uhr die Gehsteige hoch. Eine Pizzeria hat sich dann aber glücklicherweise doch noch gefunden. Anschließend ging es noch 14 km nach Norden in das Breackers B&B in dem uns Jan, die Besitzerin herzlich begrüßte. Was soll ich sagen, ein kleines Nebengebäude, mit Riesigem Wohn- Schlafzimmer, einer sechs Meter Breiten, verglasten Terrassentüre mit Blick auf´s Meer, Wow! Jan erklärte uns dass es einen Privatweg zum Strand gibt und man könne von unten oder auch von der Terrasse den Sonnenuntergang bewundern. Wir haben uns gleich die Kameras geschnappt und sind runter zum Strand, sind ein weinig entlang gegangen und haben den Sonnenuntergang ganz langsam auf uns zukommen lassen. Er war perfekt! Gestört hatten uns nur die verdammten Sandfliegen, da wir vor lauter Sunset unser Gegenmittel nicht dabei hatten. Somit geht wieder ein vollkommen gelungener und ereignisreicher Tag zu ende und wir genießen noch den Abend in unserem schönen Häuschen.

Bilder des Tages 

 
 
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